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Laut
einer Untersuchung des deutschen Psychologen Dr.
M. Titze, haben erwachsene Menschen um 1950 etwa
18 Minuten am Tag gelacht. Heute sind es gerade
einmal 6 Minuten pro Tag und das, obwohl unser Lebensstandard
enorm gestiegen ist. Kinder lachen bis zu 300 oder
400 Mal am Tag! Bis sie erwachsen sind, hat sich
die Lach-Häufigkeit verringert auf durchschnittliche
15 Mal.
Offenbar wird das Leben immer ernsthafter, je älter
und je „fortschrittlicher“ wir werden. Und wir geraten
immer leichter in die „Stressfalle". Weil das Leben
immer stressiger wird, haben wir „immer weniger
zu lachen“ und je weniger wir lachen, desto schwieriger
ist es für den Organismus, den Stress aufzulösen
und zu bewältigen.
Genau hier setzten die Überlegungen des indischen
Arztes Dr. Madan Kataria an, der sich seit 1995
intensiv mit den positiven gesundheitlichen Auswirkungen
des Lachens beschäftigt. Er veröffentlichte eine
Reihe von Artikeln in Fachzeitschriften, bis ihm
klar wurde, dass er seine Untersuchungsergebnisse
in die Praxis umsetzen musste um positiv auf die
Gesundheit einwirken zu können.
Er entwickelte eine Art Yoga des Lachens, eine Technik,
die unabhängig vom Sinn des Einzelnen für Humor,
Lachen hervorrufen kann und für jeden leicht anwendbar
ist. Inzwischen lehrt Dr. Kataria diese mitreißende
Methode des Lachens weltweit mit großem Erfolg.
Mehr Informationen unter: www.laughteryoga.org.

(Bild - Susanne Donner : Handylachen)
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